Montag, 29. Mai 2017

Intruders in disconnection

Waking up, it was all a bad dream. A dream like the others, leaving behind a strong impression.

Stop hurting the ones that actually care about you, get real. Stop the destruction. Stop wasting their time. Stop wasting your time. Stop taking choices, when you already know it'll be at the expense of people close to you. It's all part of coming of age. Self-inflicted and simultaneously a process of devolution reflected in todays society.

Happy Birthday. Lump in our throats. But of different origin. Me, I'm actually coughing since waking up. I hear it, voice is trembling, but in outbursts of anger, which is better - of course.
I'll do anything to make things right. But do I?

You don't get to decide if you're being a jerk or not. It's the feedback you get. Sure, it's your decision if you actually appreciate the person that it's coming from. Whatever keeps you going. That's truth enough for me.

Put in a nutshell, I guess Louis cuts to the chase best, straightforward as usual.

video

Louis CK, Source: Youtube




Samstag, 27. Mai 2017

Mama

Mama kommt. Ich weiss dass sie gleich kommt. Mama liebt mich, sie wird mich nicht im Stich lassen. Gleich wird sie kommen. Rechtzeitig...

Ich hab dich so lieb Mami, wieso kommst du nicht? 

Ich bin ihr wichtig, ich weiss das, also wird sie schon gleich kommen. Es passiert so viel Ungerechtigkeit aber bei uns ist das anders. Bei uns passieren manchmal heftige Reibereien, oft tun wir einander auch sehr weh. Aber im Notfall kann man sich auf sie verlassen. So wie es schon hundert Mal gewesen ist. 

Alles tut weh. Alles schmerzt. In meinem Kopf hämmert ein alles durchdringender Schmerz. Ich  will schreien aber mein Hals ist zu trocken. 
Gleich ist sie da, nicht war? Nein?! Nein...

Nein. 

Sie kommt nicht. Sie kommt einfach nicht. Sie hat mich im Stich gelassen. 

Mittwoch, 24. Mai 2017

Blackout

Wir sind in ein neues Haus gezogen. An der deutsch-holländischen Grenze. Endlich mehr Platz und ein großer Garten. Die früheren Besitzer haben einiges an Gerümpel im Keller zurückgelassen. Das meiste davon haben wir entsorgt, doch u.a. fanden sich auch ein paar brauchbare Gegenstände darunter. Zum Beispiel ein sehr gemütliches Sofa, die Polster zwar ausgeblichen aber sonst in gutem Zustand, sowie Bücherregale mit einer nicht uninteressanten Sammlung an Büchern. Der Keller ist sehr schön von innen saniert, und auch gar nicht feucht wie bei unserem Haus davor. Sehr geräumig und in mehrere Räume unterteilt, planen wir ihn als Hobbykeller oder ähnliches zu nutzen. Beim Aussortieren stießen wir auch auf ein paar Gemälde und Skulpturen, welche nicht weiter besonders waren bis auf eine skurrile afrikanische Maske aus Holz, bemalt und irgendwie wertvoll aussehend, sodass wir sie abstaubten und im Flur aufhängten.
Schon ein wenig eingelebt, und die Eltern vereist, lud ich ein paar Freunde über Nacht ein. Es ist ein entspannter Abend, bis plötzlich der Strom ausfällt. Etwas genervt aber auch belustigt zünden wir erst Kerzen an und suchen dann nach einer Taschenlampe. Während ich noch überlege wo noch gleich der Sicherungskasten ist, dringen dumpfe Geräusche von unten zu uns herauf.  Also machen wir uns alle gemeinsam auf um die Ursache zu finden. Der Sicherungskasten war dann auch da unten. Die Treppe runter, alle in einer Reihe, und wieder dringen Geräusche zu uns hoch, dumpf aber schwer einzuordnen. Sie kommen aus dem Keller. Vorsichtig will ich die Kellertür öffnen, vergesse aber dass sie mal dringend geölt werden muss und ein Quietschen schneidet schmerzvoll laut durchs Haus. Die Geräusche von unten verstummen abrupt und alle sehen mich vorwurfsvoll an.

Aber mein Kumpel Rob, groß und kräftig wie ein Schrank, zuckt locker mit den Schultern ,schiebt mich zur Seite und geht langsam die Treppe hinunter. Wir folgen zögernd. Unten angekommen scheint alles soweit normal, wir überprüfen alle Räume doch da nicht mehr viel rumsteht, sind wir schnell fertig. Was soll's, wir schauen wohl doch einfach alle zuviel Horrorfilme, und lachen uns gegenseitig aus. Also, wo war nochmal gleich der Sicherungskasten?
"Rob, du kennst dich doch mehr mit sowas aus...!" Er steht drüben den Rücken zu uns ans Sofa gelehnt im dunkeln, nur sein Gesicht erhellt weil er auf sein Handy starrt.  Typisch. "Rob!" Er brummt genervt und packt das Handy weg, als ich eine zaghafte Bewegung aus den Augenwinkeln neben Rob sehe, etwas scheint ihn zu beruehren, aber dann ist es auch schon verschwunden. Erschreckt fahre ich zurück, Pia stößt ein 'holy shit' hervor und auch Dev scheint es gesehen zu haben. Bloss Rob steht einfach nur da, den Rücken immer noch zu uns gekehrt. Ein paar Sekunden rührt sich niemand, doch irgendwie fühle ich mich plötzlich sehr unwohl. "Hey, Rob...?" zische ich ihm zu und richte die Taschenlampe auf ihn. Keine Reaktion. Plötzlich löst er sich aus seiner Starre, geht gerade aus in eines der Zimmer dass ihm am nächsten ist und schließt die Tür hinter sich. "Was soll der Scheiß...", raunt Dev, aber in ihrer Stimme liegt Nervosität, denn irgendetwas an Robs Bewegungen ist total absurd, auch wenn ich in dem kurzen Moment nicht sagen kann was. Verdutzt gehen wir irgendwann auf die Tür zu und öffnen sie vorsichtig. Das ist nur ein kleiner Abstellraum. Mit der Taschenlampe sehe ich Rob schräg zu uns an der Wand stehen, irgendwie etwas schief, ein wenig zusammengesackt. "So, jetzt reicht's, hör auf mit dem Scheiß, was soll daran lustig sein?!", ruft Pia plötzlich wütend, läuft forsch zu ihm rüber und puncht ihn grob in die Seite. Anstelle uns zumindest anzuschauen scheint er die Balance zu verlieren und fällt einfach auf die Knie. Dann bemerke ich was mich schon die ganze Zeit stört. Seine Bewegungen sehen so unnatürlich aus weil alle seine Muskeln erschlafft zu sein scheinen, und es wirkt als würde er durch etwas anderes aufrecht gehalten, beinahe wie eine Marionette an hauchdünnen, unsichtbaren Fäden.

Mal wieder ein Traum.

Montag, 22. Mai 2017

Sorry doesn't make it right

Egal ob Mensch oder Tier, wenn jemand stirbt dann tut das verdammt weh. Besonders wenn es so sinnlos passiert. Plötzlich ,zu früh und unnatürlich. Eine Woche später scheint es nur noch wie ein Traum. Wie kann man das alles so schnell vergessen? Aber es ist gut so. Ich habe sie nicht gefunden und nicht ihren zerschundenen Körper gesehen, habe sie nicht wegbringen müssen. Es ist sowieso Wochen her dass ich sie das letzte Mal sah. Und so ist sie mir auch in Erinnerung geblieben. 2 weitere Zugfahrten mit vergequollenen Augen, und das Leben geht weiter. Und ich bin noch immer so schlecht wie immer. Abkapseln, falsche Entscheidungen treffen, nach vorne schauen. So wie immer. No ,not this time. It won't be the way it was.
Es tut mir so leid. So leid.

Heiligabend 2016

Samstag, 13. Mai 2017

Hey, was geht?

Ich bin heute in meinem Zimmer so aufgewacht wie ich es davor zurückgelassen habe. Das Bett vollgekotzt, Müll aufgerissen und mit dem Inhalt des runtergefallenen Aschenbechers über den ganzen Teppichboden verteilt. Das geht alles zu weit, ich kann's selbst kaum fassen was bei mir läuft. Krasser innerer Zweispalt. Seit 2 Wochen totale Abkapselung vom Rest der Welt. Nun, zumindest die Prüfung ist bestanden. Wozu posaune ich den ganzen Mist überhaupt noch in die Welt hinaus? Gefahr laufen dass das hier tatsächlich zufällig Jemand lesen könnte der mich darin wiedererkennt...So what? Ist ja nicht so dass ich ein Doppelleben führen würde...obwohl ich eigentlich meist ganz überzeugt war diesen irrationalen Teil von mir relativ gut vor Bekannten zu verbergen. Zur Therapie will ich auch nicht, denn, ich weiß ja selber nicht was das ganze soll. Und dazu die paar Substanzen die ich beiläufig immer mal wieder konsumiere helfen wohl auch nicht wirklich der Gesamtsituation. 
Was noch dazugekommen ist, sind diese Angst Zustände, ohne wirklich zu wissen wovor ich denn Angst habe. Zuerst dachte ich das würde sich legen wenn ich meinen fraglichen Konsum etwas zurückschrauben würde...aber leider nein. 
Ein stetiges Steigen und Fallen auf Berge und in Täler ist ganz normal. Ich hoffe aber für die nächsten Tage zumindest, dass die Talfahrt erstmal vorbei ist. 

Dienstag, 2. Mai 2017

Sell your memories

paralysed...

Zur Zeit scheint alles einfach nur so wie ein falscher Schein. Alles was war und was ist. Klar, ich muss mehr Geduld haben. Weniger denken, mehr machen. Ich weiß eben auch dass ich mich gerne in eine Idee verstricke die mich betrübt, weil ich manchmal auch traurig sein will. Es ist beinah so wie in eine alt bekannte, kuschelige Jacke zu schlüpfen, an der viele Erinnerungen hängen , die man auch nur anzieht wenn man allein ist und niemand einen darin sehen kann... Und bittersüß, irgendwie hingebend, addicting. Aber ich muss da besser aufpassen, es ist gar nicht mehr so schwer 'the big picture' komplett aus den Augen zu verlieren.
Irgendwie habe ich wohl verlernt wie man lernt. Entweder es geht gar nichts, oder ich arbeite Stunden durch um aufzuholen...