Dienstag, 27. Juni 2017

quasi quasi quasi



und ich mache es immer noch nicht besser. treffe die selben entscheidungen und habe das starke bedürfnis die schuldgefühle am nächsten tag in etwas zerstörendes umzuwandeln, anstatt in etwas nützliches. aber ich darf das nicht mehr und ich gehe nicht mehr diesen weg. 
ich konnte schlafen. kann viel schlafen wenn ich wieder an diesem punkt angelangt bin. will diesem moment im schlaf entfliehen. und wache am nächsten tag spät auf, kann mich klar wie nie an träume erinnern, situationen wie diese, finger die auf mich zeigen, immer wieder und wieder, in allen erdenklichen variationen, die mir die hässliche realität vor augen halten, wenige kraftvolle worte, mehr braucht es nicht, von den paar leuten die mir am wichtigsten sind. meine augen sind weit geöffnet , und es fügt sich alles zusammen, in meinen träumen kann ich nicht entfliehen, denn sie schreien mich an von allen seiten,  oder flüstern mir ins ohr und ich schreie zurück ,lauter als sie ,viel lauter, obwohl ich doch genau weiss dass sie genau recht haben. fallen vor augen.

und es muss raus, alles muss raus, auf irgendeine weise muss es raus, bis ich wieder leer bin, damit ich leer bin, im kopf und in der selbwahrnehmung, innerlich und äußerlich, durch und durch.
ich bleibe einfach hier sitzen und trinke diese flasche cola zero leer und dann noch die flasche sprudel. bis dieser lähmende selbsthass mich wieder verlässt und ich wieder geradeaus denken kann. bis ich wieder tun kann was getan werden muss. schreibe weiter meine schiefen gedanken nieder. höre den selben und immer wieder den selben song in schleife. 

quasi geträumt. quasi aufs selbe level. quasi um die ecke, quasi neben penny.

'everything has to do with everything.'

Freitag, 16. Juni 2017

11. Juni 2017 ,So, 20:36

Wie konntest du nur so meine Naivität ausnutzen. Ich habe kein Problem und auch keine Angst Leuten zu zeigen wer ich bin, ich habe lange genug eine Maske getragen, ich habe kein Problem mir eine Blösse vor Leuten zu geben und habe das auch jetzt nicht vor dir. Ich war immer ehrlich zu dir. Ich verstehe alles, dass es Spass macht mit Leuten zu spielen weil mir das auch eine Zeit lang grosses Vergnügen bereitet hat. Aber mir von Anfang an so 'ne scheiss Illusion vorzuspielen, bis zum Schluss, mich einfach komplett zu ignorieren ohne eine einzige Erklärung, das war verdammt erniedrigend und respektlos, und gemein von dir, besonders weil ich immer ehrlich war, und ich dir gesagt habe dass ich an das Gute im Menschen immer glauben will und ich Lügen hasse. So geht man nicht um mit einem Menschen, nicht mit einem Tier. Weisst du ich war lang genug isoliert. War jahrelang der freak, und ich war verdammt unglücklich. Aber dann war es mal ganz kurz aufregend, und auch wenn es mir egal war damals ob wir tatsächlich mal zusammen gehen oder einfach nur Freunde bleiben, ich hab nicht gewusst dass jemand den ich so gern haben könnte wie dich, dass der mich so grundtief täuschen könnte. Ich bin ein Spätzünder. Ich bin nicht besonders hübsch, und noch sehr unsicher. Aber ich behandle Menschen nicht wie Dreck, und stelle mich nicht (mehr) an erste Stelle, und ich verbiete mir über sie zu richten. Weil, i learned it the hard way. Mit ernstgemeinten Gefühlen spielt man nicht. Und wenn doch, dann stehst du an niedrigster Stelle für mich. Sich an den Schwachen vergreifen, als Ablenkung, als erheiternder Spielball, bei dem man von Anfang an weiss , wenn er langweilig geworden ist, das billige Teil ,kann man es einfach entsorgen und sich das nächste besorgen. Ich bin nicht aus Plastik. Und nicht aus Gold. Ich bin was ich bin. Und das sollte genug sein. Manchmal denke ich, ich hab einfach die richtige Stelle verpasst um vom fahrenden Zug zu springen. Es ist zu spät. Vielleicht wäre es doch besser gewesen wenn es damals geklappt hätte. 

Und wieso gleich zweimal hintereinander? 
Wahrscheinlich hätte ich sonst nicht so daraus gelernt. 

Der Zug ist abgefahren


Ich hatte einen Traum. Es ist bereits zu spät. Darum ging es. Darum dass es für alles zu spät war. Ich merke jetzt erst das es ein Albtraum war.  Den metallenen Geschmack im Mund der mich an Blut erinnert spüle ich angewiedert mit Cola runter und schmeiss 2 Airwaves-Cassis hinterher. Ein schwarzer Himmel. Blitze. Wunderschön. 
Nächste Haltestelle: Sendlinger Kirche 

Mittwoch, 14. Juni 2017

Replay

"And tell me I'm going to hell. Well, it can't be any worse than this place.
'Cause nothing I can do is good enough for you. "






Dienstag, 13. Juni 2017

57,0

Life is so fucking weird. *es ist etwas passiert*

Nein ich freue mich erstmal nicht. Ehrlich gesagt fühle ich mich schlechter denn jeh. Wieso bin ich so leichtsinnig? Meine neuen Prioritäten schon nach knapp einer Woche komplett über den Haufen geworfen. Es geht so schnell. Ich komm gar nicht mehr mit. Ich schäme mich noch so für die beiden letzten Male. Gebe mir selbst die Schuld und komme damit nicht richtig klar. Erlege mir wieder krasse Zwänge auf mit denen ich meine dieses Gefühl zu lindern. Aber auch wenn das meine Art ist, dass ich leiden will, Schmerzen fühlen will um wieder zu mir selbst zu finden...-es ist dumm aber daran glaube ich fest, davon bin ich beinahe überzeugt. Man kann sich nicht dazu zwingen etwas zu glauben, jedenfalls ich kann das nicht mehr, mich selber belügen. Und wenn es tatsächlich funktionieren wird dann mache ich das gerne. Es ist ein kleiner Lichtschimmer, der einzige den ich sehen kann, das einzige an was ich mich wage festzuhalten. Vielleicht trügt der Schein, und führt mich am Ende in einen Irrgarten, aus dem ich nicht mehr rausfinden werde, meine Orientierung und diverse Erdkunde Kentnisse liessen sowieso schon immer stark zu wünschen übrig. Aber solange noch ein wenig Vernunft in meinem Kopf existiert, mache ich mir nicht unnötig Sorgen.
Fühle mich schlecht. Aber mache mir keine Sorgen.
Zwei Sätze hintereinander die sich quasi gegenseitig wiedersprechen. Ich wäre gerne wieder so furchtlos und unbekümmert wie früher. Aber nein, so bin ich nicht mehr, egal wie sehr ich es gern wäre. Es ist in Ordnung Angst zu haben. Kann sogar eventuell etwas positives sein. Solange genug Mut gleichzeitig in einem steckt gleicht sich das auch wieder gut aus. Mutig zu sein bedeutet schliesslich nicht furchtlos sein.
Oder?

Montag, 12. Juni 2017

"Diese Welt kennt keine Traeume! Du musst Seite an Seite mit der Verzweiflung leben." 



Innocent (2003)


"Gott gab uns in seinem unendlichen Erbarmen Schultern, die stark genug sind, das Kreuz zu tragen...Das Unglueck, das uns auferlegt ist, ist nicht so bitter, als das es unertraeglich waere."











(Shin'ichi Sakamoto)
     




Samstag, 10. Juni 2017

weirdest day ever. like literally



Mir gehts so mies. So mies. Hier Sitz ich also, auf ner öffentlichen Toilette mit nem Fucking Schwangerschaftstest weil ich mir sonst einfach nicht erklären kann wo diese Schmerzen die ganze Zeit herkommen. Fühl mich echt wie in dem schlechtesten Filmklischee ever. Ich wollte das nie. Ich wollte nie dass mein Leben wie ein Klischee wird. Verdammt. Es ist kein Klischee und es wird alles gut werden. Hab keinen Bock mich jeden Tag übergeben zu müssen, maximal 1-2 h am Tag schlafen zu können, obwohl ich doch alles richtig mache. Ich trinke kein Alkohol mehr, hab die Tabletten aufgegeben, esse mehr regelmäßig, nehme Schüssler Salze, trinke den verdammt Kumis von dem meine Mutter in den höchsten Tönen schwelgt,esse frische Bio Kräuter, besonders Koriander, trinke abgekochtes warmes Wasser wie die Chinesen, esse kein Fleisch mehr... nehme nicht ab, obwohl ich den ganzen Tag rumlaufe und in die Sonne gehe, versuche das Leben verzweifelt zu genießen, wenn da nicht immer diese Schmerzen wären, wäre alles perfekt. Habe mir gestern 2 Piercings stechen lassen. Nix besonderes, nen Helix und ein zweites Ohrloch. Ich versuch mein bestes, ich geb nicht auf, ich will unbedingt leben. Ein Tattoo steht jetzt auch auf dem Plan, ich weiß endlich was es sein soll und wo ich es machen lassen will. Ist das die Strafe dass ich meinen Diabetes ein paar Jahre lang hab schleifen lassen? Aber jetzt ist doch alles gut, wieder im grünen Bereich, und auch die Ärzte sagen dass es ich meine Sache gut mache, und dass man bei den Werten für die nächsten 20 Jahre mit keinen schlimmeren Gesundheitlichen Problemen rechnen müsste. 
Früher konnte ich meinen Eltern alles erzählen, aber das geht nun nicht mehr, sie machen sich wegen jedem Verdacht die allergrößten Sorgen und sie sind auch nicht mehr die jüngsten. Aber eben die einzige Familie die ich noch habe. Jetzt haben sie Arthritis bekommen und obwohl sie sich sehr gut halten, sie haben jetzt echt Ruhe verdient nach so einer langen schweren Zeit. So wie eben jeder in ihrem Alter. Ich stehe auf eigenen Beinen, jedenfalls halbwegs, und hab Ärzte die ich bezahle damit sie mir zuhören und mir weiterhelfen, eigentlich durchs Leben helfen. Freunde hab ich auch, gute, aber es ist nicht so wie in Filmen, die Nächstenliebe geht nicht soweit, dass ich mich Ihnen zeigen kann wie ich bin und womit ich nicht fertig werde, und eigentlich will ich doch nicht mehr als was ich nicht auch selber bereit wäre zu tun. Alles ist ein nicht endenwollender Trip. Ich weiß Wal bin ich in ner Totalen Psychose oder am Ende ist es nur eine Kategorie in die die Menschen erfunden haben um mit dem allen fertig zu werden. Ich hätte ja keine Probleme mich Spezialisten b  näöb anzuvertrauen, aber als ich die Reaktionen sah wurde ich zurückgeschreckt als ob ich das erste mal in einen Spiegel sah und mich wirklich sah und davon erschreckt war. Aber das ist kein Spiegel. Und ehrlich gesagt, Ein Spiegel ist auch nur eine Illusion von 'der wahrheit'. Alles useless bullshit. 

Test übrigens natürlich negativ. Naja, aber wenn das Kondom nunmal geplatzt ist und man sich wochen später jeden Tag übergibt geht man dann doch mal auf Nummer sicher. 



The machnist. einer meiner Liebligsfilme. Auf die Insomnia Experience haette ich allerdings auch dankbar verzichten koennen. Like I have a choice...Pfff.

Dienstag, 6. Juni 2017

4.6.17 
Meine Klavierlehrerin hat geheiratet. Nachdem sie und Valter wieder mal fast ein Jahr getrennte Wege gingen, haben beide eingesehen dass sie ohne einander doch nicht können. Wir waren eingeladen. Es war eine riesige Feier in einer alten grossen, aber sehr abgelegenen orthodoxen Kirche. Mama, Paps , Oma ,alle waren da. Mama war Trauzeugin und sie hielt kurz eine Rede aber erwähnte kurz auch dass dies der schönste Tag ist seitdem Ranke gestorben ist und dann stockte ihre Stimme plötzlich und sie konnte nicht mehr weitersprechen. Und auch mir stiegen plötzlich Tränen in die Augen. 

Die Reslers haben mich mal wieder vollgelabert. Und auch nach dir gefragt, und ihr Bedauern ausgedrückt. -Aber du hast ihnen doch nichts erzählt oder ?! 
-Nein. Nein, was sollte ich Ihnen denn auch erzählen....

Den Rest der Feier war ich sehr betrübt, hatte einen Heulkrampf und sperrte mich länger in einer Der Toiletten ein. Aber es war so viel los dass es nicht auffiel ,darüber war ich eig ganz froh. Ich trug ein wirklich schönes schwarzes Abendkleid...jetzt frage ich mich wieso es denn wieder schwarz sein musste. Ich ging raus, mir war schwindelig, stellte mich zu ein paar Mädels dazu und beteiligte mich in Gesprächen über Jungs, Schuhe und Nagellack. Von weitem sah ich immer das lachende Gesicht von meiner Lehrerin. Sie war wunderschön in ihrem Kleid, und strahlte ganz besonders diesen Abend. Ich schämte mich dass ich mich nichtmal heute zusammenreißen konnte, für sie. Immerhin war sie schon beinah wie eine Patin für mich. Und Mama's beste Freundin. 

Szenenwechsel. Ein helles Esszimmer, alles ist sehr modern eingerichtet, warmes Sonnenlicht strömt durch die großen Terassentüren herein. Mutter sitzt am Tisch mit mir, mit leerem Blick. 
Ganz still und friedlich. Die Ruhe nach dem Sturm, nach letzter Nacht. 

So , du isst jetzt was ,sagt Vater. -Nein, nein ,ich will nicht. -Doch und zwar sofort. Er holt ein Tablett mit essen aus der Küche. Stellt es vor mir auf den Tisch. Ich will nicht hinsehen. Aber ich muss. Ich sehe in die weit aufgerissenen Augen von unserer Katze. Steifgefroren, liegt sie auf dem Tablett neben Stückchen von gebratenem Hühnchen und Scheiben von Brot. -Da ist Momo übrigens. Sie wird schon wieder auftauen, nicht wahr?

Donnerstag, 1. Juni 2017

"Möge dein Stahl so scharf sein wie dein letztes Nein!" Lol

Tagebucheintrag vom 05.01.17,  Do, 15:10

Hier sitz ich jetz also. Bei McDonalds am Hbf. Gestern das 5. Mal mit jemand geschlafen. Und gerade 3 halbe Schokotafeln verdrückt. Und 1 Brötchen, 1 Brezel, und 1 voller Teller vom Buffet bei Karstadt. Auch wenn ich diesen Mann wirklich gern habe, bin ich erledigt nachdem wir ein bisschen Zeit miteinander verbracht haben. Ich fühl mich krank. Ich fühl mich ungesund. Dass ich zu fett bin muss ich ja nicht noch extra erwähnen. Aber es ist nicht wie sonst. Ich fühl mich einfach permanent schlecht momentan, kraftlos, antriebslos, jede Minute ist anstrengend und schleppt sich kriechend vorwärts, und so ist es immer ausser wenn ich mal ausgehe in die Bars, neue Leute kennenlerne, dann fühlt sich alles gut an für ein paar Stunden. Aber nach einer weiteren durchgemachten Nacht ist alles wieder genauso kalt und kränklich, ungemütlich. Innerlich fühl ich nichts, weder für irgendwen oder wegen irgendwas, da ist nur Monotonie und der leicht melancholische Touch der mich schon ewig begleitet.

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You got some balls to meet a total stranger at that time of the night, follow him home to his quarter, and then insist taking drugs with him.

People tend to like me until they get to know me better. The usual thing. Used to leaving a strong first impression these days. Even impress people. 
How old are you? But I am not like this everyday, isn't that obvious guys?!

I need spontaneity. If it feels all right, I just do what I want. Doesn't matter what other people say, I don't let anyone talk me into believing I should be more careful, more doubtful or even afraid. Obviously. 



This weeks 3 favorite smartass comments:

-Ich liebe Hunde auch ueber alles, kann so gut verstehen wie du dich fuehlst. *Next day* Ja aber wieso bist du denn so verheult was ist denn los?

Jeder heutzutage irgendwie:

-Ja, ich kenn das. Ich hatte auch mal 'ne depressive Freundin. *verstaendnisvoll schau*


-*Mit spoettischem Grinsen* Wie alt bist du? *etwa 3 Mal so lang auf Personalausweis starren wie noetig-penetrantes ins Gesicht glotzen- gaaanz langsam Perso zurueckgeben  und:* Siehst ja ganz schoen jung aus fuer dein Alter...*augenzwinker, anzueglich grins*  -_-