Dienstag, 13. Juni 2017

57,0

Life is so fucking weird. *es ist etwas passiert*

Nein ich freue mich erstmal nicht. Ehrlich gesagt fühle ich mich schlechter denn jeh. Wieso bin ich so leichtsinnig? Meine neuen Prioritäten schon nach knapp einer Woche komplett über den Haufen geworfen. Es geht so schnell. Ich komm gar nicht mehr mit. Ich schäme mich noch so für die beiden letzten Male. Gebe mir selbst die Schuld und komme damit nicht richtig klar. Erlege mir wieder krasse Zwänge auf mit denen ich meine dieses Gefühl zu lindern. Aber auch wenn das meine Art ist, dass ich leiden will, Schmerzen fühlen will um wieder zu mir selbst zu finden...-es ist dumm aber daran glaube ich fest, davon bin ich beinahe überzeugt. Man kann sich nicht dazu zwingen etwas zu glauben, jedenfalls ich kann das nicht mehr, mich selber belügen. Und wenn es tatsächlich funktionieren wird dann mache ich das gerne. Es ist ein kleiner Lichtschimmer, der einzige den ich sehen kann, das einzige an was ich mich wage festzuhalten. Vielleicht trügt der Schein, und führt mich am Ende in einen Irrgarten, aus dem ich nicht mehr rausfinden werde, meine Orientierung und diverse Erdkunde Kentnisse liessen sowieso schon immer stark zu wünschen übrig. Aber solange noch ein wenig Vernunft in meinem Kopf existiert, mache ich mir nicht unnötig Sorgen.
Fühle mich schlecht. Aber mache mir keine Sorgen.
Zwei Sätze hintereinander die sich quasi gegenseitig wiedersprechen. Ich wäre gerne wieder so furchtlos und unbekümmert wie früher. Aber nein, so bin ich nicht mehr, egal wie sehr ich es gern wäre. Es ist in Ordnung Angst zu haben. Kann sogar eventuell etwas positives sein. Solange genug Mut gleichzeitig in einem steckt gleicht sich das auch wieder gut aus. Mutig zu sein bedeutet schliesslich nicht furchtlos sein.
Oder?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen