Samstag, 22. Juli 2017

It's over 8000

Keine Medikamente mehr. Und auch keine Drogen mehr, kein Gras, keine Euphorie. Und Alkohol erst recht nicht. Nicht weil ich es nicht wollte. Aber, ich habe das Gefühl nichts mehr zu vertragen.
Mir wird deutlich dass, wenn nicht gerade auf irgendwas, alles monoton zu sein scheint; ein nebensächlicher, matter Wirbel um mich herum. Selbst Freunde und Bekannte treffen, alles nur schwer 'nüchtern' zu ertragen. 
Das zehrt wiederum an meiner Stabilität, was in 2 urplötzlichen FAs von insgesamt 8000kcal in zwei aufeinanderfolgenden Tagen resultierte. Ja es stimmt, früher hat das mir eine Illusion von Abhilfe gegeben, um die innere Leere zu verdrängen. Aber so ist das nicht mehr, das sind jetzt nur noch Überbleibsel aus einer verworrenen Zeit. Plötzlich fällt es mir so leicht mich zu übergeben. Aber das ist nicht meins. Damit fühle ich mich kaum weniger armselig/schwach/abstossend. 

Es ist nur lächerlich zurückzublicken auf die ganzen Jahre, die ganze Zeit, ohne Sinn, ohne Verstand. 

Aber da ist ja noch Skyler. Bei ihm ist es irgendwie anders. Auf verblüffend positive Weise. 
Dennoch, diese immerwährende innerliche Distanz ist gut. Aber...hat man denn dazu noch eine Wahl wenn es wirklich richtig ist?


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